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BaitoneAlpino Empfehlt: Arena von Verona

Die Arena von Verona ist ein römisches Amphitheater im historischen Zentrum Veronas und neben den Figuren von Romeo und Julia ein Wahrzeichen der venezianischen Stadt. Im Laufe ihrer langen Geschichte diente die Arena als Schauplatz für Gladiatorenkämpfe, Jagden auf wilde und exotische Tiere und höchstwahrscheinlich auch für das Martyrium von Christen. Mit der Christianisierung verlor die Arena ihre ursprüngliche Funktion und wurde zeitweise als Steinbruch genutzt. Steine ihres äußeren Rings wurden im Jahr 500 n. Chr. unter der Herrschaft Theoderichs für den Bau der zweiten Stadtmauer Veronas verwendet; heute ist nur noch der als „Ala“ bekannte Abschnitt sichtbar. Die Arena ist das drittgrößte erhaltene Amphitheater und mit Sicherheit das am besten erhaltene, obwohl ein schweres Erdbeben im Jahr 1183 die dreireihige Reihe sich überlappender Bögen, die sie vollständig umgaben, zerstörte. Im Inneren ist die Arena in den zentralen Bereich, in dem die Aufführungen stattfanden, und den gestaffelten Zuschauerraum unterteilt, der einst durch Gänge in horizontale Abschnitte gegliedert und von einem überdachten Säulengang gekrönt war. Die innere Ordnung besteht aus 72 doppelten Steinbögen, die eine Ellipse von 110 Metern Breite und 140 Metern Länge bilden. Nachdem die Arena bereits Theateraufführungen, Ballette und sogar Starts und Landungen von Heißluftballons beherbergt hatte, fand sie 1913 mit der Aufführung von Verdis Aida ihre endgültige Bestimmung. Seitdem ist sie der Schauplatz der sommerlichen Opernsaison: Heute empfängt sie jährlich über 600.000 Zuschauer und ist damit die größte Open-Air-Opernsaison der Welt. Die hervorragende Akustik des Amphitheaters, die prachtvollen Bühnenbilder und die mystische Atmosphäre des Amphitheaters, in dem 150 Musiker spielen, machen jede Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis. Am 22. Februar 2026 fand hier außerdem die Abschlusszeremonie der Olympischen Winterspiele Mailand-Cortina statt.